www.prof-dr-ewald.de Stimmen zu dem Buch GEHIRN, SEELE UND COMPUTER. DER MENSCH IM QUANTENZEITALTER |
DIE WELT (13.10.06): "Neurologie und Quantenmechanik gehören zu den faszinierendsten Zweigen der Wissenschaft. Sie gehören jedoch auch zu den komplexesten Themen, über die Menschen nachdenken. Und sie rücken immer näher zusammen: Forscher träumen längst von Quantencomputern und Künstlicher Intelligenz. Mit dem Buch "Gehirn, Seele und Computer" schlägt Günter Ewald einen weiten Bogen, von Grundlagen der Computertechnik und der Hirnforschung über Quantencomputer bis hin zum Thema Geist und Seele. Auch ein Kapitel über Transzendenz darf nicht fehlen. Ein solcher thematischer Quantensprung auf nur 160 Seiten fordert natur-und geisteswissenschaftliche Vorkenntnisse nicht nur vom Autor. Doch Ewald schreibt verständlich und spannend. Deshalb bietet sein Buch dem interessierten Leser die Möglichkeit, sich über den Stand der Technik ebenso zu informieren wie über die aktuellen wissenschaftlichen Debatten zum Thema. Ausführliche Anmerkungen, ein Literaturverzeichnis und ein Glossar runden Ewalds Werk ab."
PROF. DR. EM. HELMUT OBST (Theologe Halle 15.12.06): "In den letzten Jahren wurde von einigen Hirnforschern und Teilen der Presse der Eindruck erweckt, die Geheimnisse des menschlichen Hirns seien weitgehend entschlüsselt, Geist und Bewusstsein des Menschen seien letztlich Funktionen des menschlichen Hirns. Das Buch von Günter Ewald stellt diese - verschiedentlich mit dem Anspruch eines Dogmas vorgetragene - These mit wissenschaftlichen Methoden in Frage, ohne die Grenze von Wissen und Glauben zu überschreiten. Jedem an den Grundfragen gegenwärtiger Anthropologie und der Problematik der Hirnforschung Interessierten, auch und gerade dem gebildeten Laien, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Es ist im besten Sinn antidogmatisch."
PROF. DR. DR. H. C. WOLF HÄFELE (Physiker Solingen 30.10.06): "Ein dringend erforderliches hervorragendes Buch, das in Sachen Subjekt-Objekt Spaltung eine Klärung zwischen moderner Physik und etablierter Medizin-Biologie herbeiführt. - Ein mutiges Buch."
PROF. DR. CHR. LINK (Theologe Bochum 14.11.06): "Das Buch ist eine ausgezeichnete Darstellung der Gesprächssituation zwischen Natur- und Geisteswissenschaft, gewissermaßen das positive Gegenstück zu der kritischen (von mir ebenfalls hoch geschätzten) Durchmusterung des Dialogs von H.-D. Mutschler. Es ist Ewald gelungen, auf der Höhe des gegenwärtigen Standes der Forschung mit einem bemerkenswerten didaktischen Geschick Problemstellungen nachzuzeichnen und die daraus sich ergebenden Anfragen der "Geisteswissenschaften" bis hin zur Theologie klar zu formulieren. Die argumentative Schärfe ist beeindruckend."
CHRIST IN DER GEGENWART (Mittlerer Teil einer gemeinsamen Besprechung mit Ernst Pöppel "Der Rahmen" und Eugen Drewermann "Atem des Lebens" 19.11.06): "In einem umfassenderen Rahmen bewegen sich die Ausführungen des Mathematikers Günter Ewald. Mit einem Parforceritt durchstreift er den "äußeren und inneren Kosmos" von Gehirn, Seele und Computer, teilweise sehr detailliert und mit Hilfe anschaulicher schematischer Übersichten (dennoch verständlich auch für wissenschaftlich nicht vorgebildete Leser), - das alles im Horizont der Quantenphysik, bis hin zur Entwicklung und Bedeutung der Quantencomputer. Darüber hinaus stellt er Fragen nach der biologischen Evolution, dem menschlichen Geist, der Neurotheologie. In einem letzten Kapitel stößt der Autor in den Transzendenzbereich vor. In Anlehnung an Pierre Teilhard de Chardin birgt für Ewald die Materie "Bausteine von Geist in sich", können verborgene, unerwartete geistige Möglichkeiten aus der Materie zum Vorschein kommen. Er ist überzeugt, dass "Öffnung" das gemeinsame Kennzeichen eines neuen Verstehens des äußeren und inneren Kosmos ist und dass es möglich ist, die klassische Raumzeit und die biologischen Strukturen "in Richtung Religion" zu transzendieren. Er greift das heiße Eisen des "starken anthropischen Prinzips" auf, wonach die Welt deutlich auf den Menschen hin evolutiv geschaffen und angelegt ist. An dieser Stelle breche das Transzendenzproblem aus der wissenschaftlichen Weltbetrachtung heraus auf, jenseits der Einsichten der Physiker und Biologen."
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